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Der (ehemalige) Fall des Akmal Shaikh   guter beitrag schlechter beitrag
Wurstregal
29-dez-09
Heute hat man sich in China des Mr. Akmal Shaikh entledigt. Dem UK Bürger (52) wurde der Schmuggel von 4 kg Heroin nach Urumuqi vorgeworfen. Lt. dieser Seite http://www.reprieve.org.uk/akmalshaikh ist seine Version der Geschichte:
- er kam nach China/Urumuqi um Pop Star zu werden
- er traf in Polen einen gewissen Carlos mit dem er einen Song schrieb
- er hat bei einem Zwischenstopp in Tadschikistan in einem 5* Hotel genaechtigt was ihn von der Popularität des Herrn Schreibers überzeugte.
- der Pole verfügt außerdem über einen Nachtclub in China wo er dann auftreten sollte.

Tja, nun hat dem 52 jährigen keiner die Story abgekauft, das er in Urumuqi Pop Star werden wollte und man gab ihn heute den Genickschuss; zum ersten Mal seit 50 Jahren ein Europäer. Der Brite ist natürlich "not amused", doch mal ehrlich, die Geschichte hätte ihm auch in jedem anderen Land keiner abgenommen. Das es Banden gibt die die Dummheit von anderen ausnutzen und ihnen was zustecken ist klar, doch nicht mit solchen Räuberpistolen im Hintergrund. Irgendwie ein zweischneidiges Messer...

http://www.n-tv.de/politik/China-haelt-an-Hinrichtung-fest-article650780.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,669350,00.html
 
 
aw: Der (ehemalige) Fall des Akmal Shaikh positive bewertungen:  0 (0%) 
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Goldmann
29-dez-09
Richtig so, ich bin ein Befuerworter der Todesstrafe - gut manchmal wird sie in China zu schnell ausgesprochen, aber in 90% der Faelle so wie auch in diesem finde ich es richtig.
Besonders die relativ kurze Zeit vom Urteil zur Ausfuehrung ist in meinen Augen perfekt, evtl. sollten sich die USA und China mal diesbezueglich zusammensetzen, relativ gute Rechtssprechung der USA und die kurze Zeit bis zur Exekutierung in China, das spart Zeit und Geld fuer die Allgemeinheit.

Gruss
 
 
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Bocholter (Gast)
29-dez-09
Richtig...und dann findet man leider irgendwann raus, dass der Tote unschuldig war und dann...na dann ist's halt "Pech", ne?
In diesem Fall war es vielleicht richtig, aber die Todesstrafe sollte nur in den Faellen ausgesprochen werden, in denen der Taeter auch zu 100% (nicht 99.9%) der Tat ueberfuehrt wurde...

Bocholter
 
 
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XY (Gast)
29-dez-09
Walum Europäer? Der kam aus Dingsbums. Spiegelchen sollte sich mal ne Landkarte kaufen.
 
 
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mitleser
29-dez-09
Hier mal die Fakten:

1. Todesstrafe ist immer falsch

2. Der Typ ist geistig behindert.

Todesstrafe hin oder her, geistig behinderte hinzurichten ist schon falsch, jedenfalls in der Denkweise ab 1945. Ich denke eigentlich so wie oben das unwertes Leben ausgeloescht gehoert. Eine (lange) Zeitstrafe haetts in dem Fall auch getan.

@Bocholter
Die 4Kg Heroin denke ich mal sind bewiesen.

Und jetzt wieder zurueck zum Thema "was fuer Leute mitbringen". Nee danke.
 
 
aw: Der (ehemalige) Fall des Akmal Shaikh   guter beitrag schlechter beitrag
XY (Gast)
29-dez-09
Das ALLES hätte vermieden werden können, wenn die Justizbehörden die Ursachen anstatt den Symptomen bekämpfen würden.

Wieso werden die Opiumfelder in Afganistan nicht zerstört? Es hätte nur Vorteile dies zu tun. Ich meine solange man noch vor Ort ist. Die Gelegenheit ist günstig.

Vermutlich ist die Drogen-Lobby aber zu mächtig.

Liebe Eltern, im Kampf gegen die Drogen stehen Sie weiterhin alleine da. Der Staat hilft Ihnen nicht.
 
 
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Goldmann
30-dez-09
@Mitleser

1. Das ist deine Meinung, ich viele Staaten/Menschen auf dieser Erde sind da anderer Meinung

2. Wer sagt das? Du? Bist du sein Psychologe? Ich kann dir, genuegend Kleingeld vorausgesetzt, problemlos von einem Arzt bestaetigen lassen, dass du es auch bist...
Was heisst psychisch krank? Leidet er unter Depression wie etwa 20-40% der Deutschen? Dann muessten sie den gleichen Prozentsatz nicht ins Gefaengnis sondern in die Anstalt stecken, sind ja alle geistig behindert... Und ausserdem gebe ich dir recht - wer so daemlich ist 4kg Heroin nach China zu schmuggeln hat nichts anderes verdient.

Gruss
 
 
aw: Der (ehemalige) Fall des Akmal Shaikh   guter beitrag schlechter beitrag
SelekTive (Gast)
31-dez-09
Ich bin auch grundsaetzlich gegen die Todesstrafe aber woanders ist man nicht sicherer wenns um Drogen geht.

In manchen Staaten wie Malaysia z.B. wird man gehaengt fuer nur den Besitz von Haschisch. Auch wenns nur fuer einen selber ist. Bei 200gr mindestens 20 Jahre Knast. Nicht anders in Singapore.

In Thailand bekommste auch die Todesstrafe bei grosser Mengen Drogen.
Bei Auslaender wird das in 50 Jahren Knast in einen Loch umgewandelt Fuer mich unverstaendlich warum Thailander hingerichtet werden aber Auslaender verschont bleiben. Naja, 50 Jahre sind auch fast wie ein Todesurteil wenn man die Knast-Bedingungen dort anschaut.

Auch fuer mich. Fuer fremde Leute was mitbringen? Nee, fuer mich gilt da: "Keine Chance!" da haenge ich doch zu sehr an mein Leben als fuer so eine Dummheit hinter Gitter zu landen oder gehaengt zu werden.

(Ausser vielleicht wenn ich die Schokos selber in einem Supermarkt kaufe)"
 
 
aw: Der (ehemalige) Fall des Akmal Shaikh   guter beitrag schlechter beitrag
Xiaojo
04-jan-10
Todesstrafe ist generell falsch sie setzt ein System mit dem Taeter auf die gleiche Stufe und toetet stets zum teil Unschludige.

In diesem Fall ist es wirklich schwierig, die Sachlage so aus der Ferne zu ueberpruefen. Dafuer waere es wuenschenswert gewesen einen Experten zu haben der den Gesundheitszustand analysiert haette..., aber ob das die Richter ueberzeugt haette? Um ehrlich zu sein haette praktisch jeder westliche Arzt einen zum Tode verurteilten ein vorteilhaftes Attest ausgestellt. Eventuell hat ein Chinesischer Arzt den Zustand beurteilt, aber ich vermute das je nach Kompetenz und Werteorientierung es da erhebliche Schwierigkeiten kultureller und sprachlicher Art gegeben haben koennte, die man evt. nicht so einfach ueberbruecken kann.
China's Medizin ist zwar bereits sehr fortschrittlich, aber in der Psychologie haengt sie Meilenweit hinter dem Westen her. Das fuehrt sicherlich zu mangelndem Verstaendnis und Einsicht des Gerichts insbesondere in der fuer das Gericht wahrgenommene Tragweite dieses Falles.

Historisch betrachtet haben Drogen bereits enorme Verwuestungen in China ausgeloesste. Es wurde durch die Briten damals Opium ins Land gebracht, dass China wirtschaftlich und sozial in den Abgrund fuehrte.
Als China den Opiumhandel verbieten wollte kamen die Englaender und bombten die Chinesen zwei mal weg. China bekam die Drogen weiter nicht unter Kontrolle und Verelndete. Es gehoert deshalb zu einer der guten Taten von Mao indem er rigeros gegen die Drogen vorging und Gesetze schuf um diese unter Kontrolle zu bekommen. Diese Gesetze sind bis heute immer noch aktiv und werden rigeros angewendet. Es obliegt nicht dem Ausland diese Gesetze zu bestimmen, sondern den Chinesen selbst.
Im Prinzip unterstuetze ich das harte Vorgehen gegen harte Drogen, aber die Todesstrafe geht dann doch zu weit. Ein Arbeitslager wuerde es auch tun.

Diese Gesetze sind natuerlich dann schlimm wenn Unschuldige dabei in die Muehle geraten, aber viele sagen zurecht China konnte sich aus wirtschaftlichen Gruenden bis dahin den Luxus noch nicht erlauben grosse Verfahren zu fuehren und Gutachter einzuberufen.

Nur in diesem Fall stimmt es mich traurig, weil fuer eine Todesstrafe die Hintermaenner haetten mit gefasst werden muessen. Diese hatten zumindest ein Polnisches Visa, sind nach Zentralasien und Kyrgistan eingereist und benoetigen fuer jede Destination ein Visa. Es waere doch ein Leichtes gewesen fuer Gordon Brown diese Laender und Airlines nach diesen Personen zu fragen.
Hat man die Namen und Paesse gehts recht schnell... und man koennte den ganzen Ring sprengen... Da lief mir zuwenig internationale Kooperation. Ich haette diese Leute gefasst bzw. observieren lassen. Die machen das sicherlich professionell. Jetzt hat man nur den Tentakel eines Tintenfisches abgeschnitten, aber nicht den Kopf. Es haette auch einen Kontaktmann irgendwo in China geben muessen, der untergetaucht war.

Das die Chinesen kurzen Prozess machen war klar. England ist nicht wirk
 
 
aw: Der (ehemalige) Fall des Akmal Shaikh   guter beitrag schlechter beitrag
Xiaojo
05-jan-10
Ich habe heute auch gelesen, dass Akmal anscheinend bereits in Kirgistan seinen Pass abgenommen bekommen hat.

Wie der Weiterflug nach China dann funktionierte bleibt mir ein Raetsel... Ich kenne Kirgistan nicht gut genug, aber in China wird jede Einreise streng ueberprueft und es wundert mich nicht, dass jemand ohne Ausweis dann auch durch die Zollkontrolle muss...

Mir fehlen einfach vernuenftige Informationen. Die ganze Geschichte stimmt hinten wie vorne nicht von beiden Seiten.
 
 
aw: Der (ehemalige) Fall des Akmal Shaikh   guter beitrag schlechter beitrag
Xiaojo
05-jan-10
Wenn Akmal also ohne Pass und ohne Visa versucht hat ueber die Fluglinie in China einzureisen hat er keine Chance einer intensiven Kontrolle zu entgehen... das waere unmoeglich.
 
 
(thread closed)

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