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Extrem viel zu tun im Reich der Mitte?   guter beitrag schlechter beitrag
Leider! Anonym
23-okt-06
Hallo liebe Leute,

ich fange mal mit einem beruehmten "Gesetz" von Cyril N. Parkinson an:

'Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht - und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist'

Tja, in meiner Firma gibt es nur Leute, die Arbeiten wie die Wilden und nie Zeit haben. Nachgewiesener Maßen gibt es Kollegen (die Kolleginnen sind da schlauer und entziehen sich diesen Problem normalerweise durch nach Hause gehen), die wühlen bis Mitternacht oder machen durch. Wenn man früh um 18:00 oder 19:00Uhr abzischt, wird man schief angeguckt (naja, ist auszuhalten). Ist irgendwie wie Beamtenmikado, wer sich zuerst bewegt (und geht), hat verloren. Die verschworene Gemeinschaft schliesst Normalos aus und ächtet sie....

Machmal ist das ja auch gerechtfertigt. Wenn man den ganzen Tag im INet vergoogelt, muss man eben abends länger bleiben ???!!

Na wie auch immer, wollte mal fragen, wie das bei euch so ist.

Zum Schluss noch ein weiterer Parkinson: "In Diskussionen werden die Themen am ausführlichsten diskutiert, von denen die meisten Teilnehmer Ahnung haben - und nicht die Themen, die am wichtigsten sind".

Hat doch was, zumindest bei uns!

Also in diesem Sinne
Anonymus(ia)

...und Wahnsinnskarriere von Schur/Weick Eichbornverlag lesen...
 
 
aw: Extrem viel zu tun im Reich der Mitte?   guter beitrag schlechter beitrag
Genau
23-okt-06
...genau das gleich Phaenomen kann man bei uns auch beobachten, wichtig ist, lange dazubleiben und nie vor dem Chef abzuhauen; es zaehlt nur der Olympische Gedanke: dabei sein ist alles....

Asserdem: komme gerade aus der Firma
 
 
aw: Extrem viel zu tun im Reich der Mitte?   guter beitrag schlechter beitrag
auch anonym
24-okt-06
Ist bei uns auch nicht anders. Ich habe den Eindruck, viele arbeiten aus Gewohnheit lange. Mit etwas Zeit- und Selbstmanagement würden die meisten es durchaus schaffen, z.B mal nach 9 statt 11 - 12 Stunden (durchgehend) zu gehen. Einige scheinen dann aber den Eindruck zu bekommen, selber nicht genug gearbeitet zu haben (weil ja noch zu früh). An sich ja ok, muss eben jeder selber wissen, nur wird das gerne auf Kollegen übertragen. Da heißt es dann eben nicht, der hat sich gut organisiert und seine Ziele in kürzerer Zeit erreicht, dann heißt es: "Was Du gehst schon?"...
Das nervt.
Habe auch das Gefühl, dass einige hier ohnehin wenig Privatleben haben und deswegen gar kein das Bedürfnis haben, früher nach Hause zu kommen. Ist die Frage, ob jemand, der aus Gewohnheit seine Überstunden arbeitet, soviel mehr leistet. Die Intensität der Arbeit nimmt doch auch ab (habe ja mehr Zeit um meine Arbeit zu verteilen...).
Oder wie war das in der Physik: Leistung = Arbeit / Zeit...
Schade dass in vielen Firmen nicht die Leistung gemessen wird...
 
 
aw: Extrem viel zu tun im Reich der Mitte?   guter beitrag schlechter beitrag
Augsburg:
24-okt-06
Die meisten WOLLEN ja gar nicht früher nach Hause (zu Weib und Kind), damit sie weniger auffällig zwischendurch mal die weibliche Belegschaft vernaschen können. Ja wie schon gesagt, hat alles System und Methode, und ist insofern auch eine Art von "Zeitmanagement"... ;-)
 
 
aw: Extrem viel zu tun im Reich der Mitte?   guter beitrag schlechter beitrag
Angelika
24-okt-06
das ganze nennt sich "Presenteism", anwesend sein, aber nix leisten. Im Zweifel sogar eher gefaehrlich (wenn man mal an Homer Simpson im AKW denkt). Gibt zahlreiche Studien dadrueber (Presenteism kommt naemlich auch in westlichen Firmen im Westen vor).

Obwohl ich fuer eine franzoesische Firma arbeite, kommts bei uns eher nicht vor (liegt aber auch daran, dass meine Kollegen & ich haeufig am Reisen sind). Alternativ kann man auch viel emails produzieren und zu allem ne Meinung haben (um zu demonstrieren, dass man reichlich "arbeitet") - ich bin nicht sicher, ob das schon erforscht ist, ich schlage die Bezeichnung "emailism" vor ;-)

Also, ich wuerd' Dir raten:
a) morgens frueh' im Buero zu erscheinen (denn mal ehrlich: welcher chinesische Coworker ist schon um halb acht im Buero) und dann mit Blick auf die Uhr die Kollegen mit gerunzelter Stirn angucken.
b) fleissig emails/Berichte schreiben. Die emails auch mal um 4 Uhr morgens rausschicken (d.h. nicht, dass man sie um 4 Uhr morgens schreiben muss ;-)
c) Mal abends im Buero anrufen und ganz dringend Daten/Fakten anfordern. Wenn die Jungs im Internet surfen und grad rumdaddeln, dann weisst Du schnell Bescheid.
 
 
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Einwurf
24-okt-06
Manche locals zieht es überhaupt nicht nach Haus. Die wohnen teilweise in üblen Buden. Aircon teuer (wenn überhaupt vorhanden) - also ist es dort meist zu warm bzw. im Winter zu kalt, kein Internet, kein TV und keine Küche und auch sonst eher "bu hao".
 
 
aw: Extrem viel zu tun im Reich der Mitte?   guter beitrag schlechter beitrag
lieber früher zu Hause
24-okt-06
Der Trend geht zur Anwesenheitszeit und nicht zur Leistung.
Sprich: Wer lange da ist, ist automatisch wichtig.

Fähige Führungskräfte sollten unterscheiden können zwischen langer (körperlicher) Anwesenheit und Produktivität....
;-)
 
 
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extrem bloed
24-okt-06
bin auch der meinung, dass es sich mehr um einen sport handelt. auch zeigt es, wie sehr die faehigkeit verloren geht, auch mit freizeit etwas anfangen zu koennen. das ist eins der hauptgruende, feuchte wohnung nennt man das auch. natuerlich arbeiten manche auch, will ich mal gar nicht in abrede stellen. aber wie schon von mehreren hier gepostet, ist das die ausnahme. man tut etwas und will vor allem nicht auffallen, durch fruehes gehen. zu hause ist ja "nur" die frau und eventuell kinder. da weiss man sowieso nicht, was man da soll. also pruegelt man auf den computer ein.

ich bin erst neu hier und ueberhaupt neu in einer groesseren firma. bisher habe ich mich nicht gross darum gestoert und gehe relativ puenktlich aus der firma. solange niemand anstoss nimmt ist gut, wenn nicht, gehe ich wieder meiner eigenen wege. auf keinen fall lasse ich mich in so ein bloedsinniges raster pressen. wer es liebt, lange auf seinem stuhl zu sitzen, soll es gern machen. ich jedenfall nicht :))
dieses ganze theater um keine zeit haben, zu viel zu tun, unheimlich belastet ist doch absolute unorganisiertheit oder geiz, mal jemanden mehr einzustellen. auf keinen fall ist es noetig.
 
 
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Harhar
24-okt-06
weiss garnicht, was ihr habt..nicht mal 02:00 p.m. und bin zu Hause! Habt ihr keine arbeitswilligen Praktikanten? Vielleicht lass ich mich heute Abend mal wieder kurz sehen, das reicht bei meinereiner völlig!

Locker bleiben und durch die Hose atmen!
 
 
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styx
24-okt-06
nun... hab nicht alles gelesen was oben steht aber mir fällt ein Zitat von meinem chef ein als ich ihm verklären mußte warum ich - nach einem Jahr und 12 großen Neuprojekten (worrauf man mit recht Stolz sein konnte, dachte ich) - so viele Überstunden hatte. Er sagte:

Herr ........ ICH komme mit meinen Stunden klar!

danke ... hab ich gesagt, habe diesen Spruch aber hier schon erfolgreich angewendet wenn mir jemand erzählt hat wie lange er ma Samstag UND Sonntag in der Klitsche war...

stay tuned
styx
 
 
aw: Extrem viel zu tun im Reich der Mitte?   guter beitrag schlechter beitrag
Bettman
24-okt-06
@Harhar
ich glaub ich weiß wo du arbeitest :
Eine Arbeitsplatz in einer Bar hat viele Vorteile ? zum Beispiel gleitende Arbeitszeit...
 
 
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