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thema autobesitz in shanghai 
steigende attraktivität trotz vieler hürden

das gerade einegeläutete jahr des pferdes macht sich durch einen parallelen, medialen "wagentrend" bemerkbar. wie jüngste untersuchungen innerhalb der lokalen stadtbevölkerung offenlegen, übertrifft das interesse für privat-kfz erstmals jenes für immobilien. speziell junge universitätsabsolventen hoffen, nicht zuletzt wegen angekündigter preissenkungen, sich möglichst schon während der nächsten fünf jahre motorisieren zu können.

während 2001 lediglich 20.000 privatfahrzeuge shanghais straßen frequentierten und sich monatlich bescheidene 300 importwägen dazugesellten, beobachtete man diesen jänner einen importzuwachs von 100% - für den rest des jahres wird ein monatliches importvolumen von mehr als 600 fahrzeugen erwartet.

auch inländisch produzierte ware war im januar 2002 sehr gefragt. laut shanghai tianqi distribution wurden innerhalb weniger wochen mehr fahrzeuge verkauft als in der gesamten zweiten jahreshälfte 2001. das kaufkräftige klientel: unternehmer, hochqualifizierte "white-collars", rechtsanwälte, ärzte und akademiker.

das erwachte mobilitätsbewußtsein brachte auch den sekundärmarkt für kennzeichen in bewegung. wie die städtische statistik vorrechnet, war das günstigste autokennzeichen im januar 2002 noch für rmb 13600 zu haben, seit beginn februar jedoch würden die begehrten nummernschilder bereits um rmb 8100 gehandelt.

faktum ist, daß bisher viele, auch kapitalstarke, shanghaier einem privat-kfz mit berechtigter skepsis gegenüberstanden. vor allem sei die straßenverkehrslage unzufriedenstellend: die enorme anzahl an baustellen hemme den verkehrsfluß und relativiere den zeitvorteil gegenüber bus und u-bahn. dazu käme, daß neben den anschaffungs- auch regelmäßige wartungskosten anfielen.

durchschnittliche monatsausgaben für benzin, wartung, versicherung und straßensteuer wird von einem sachverständigen der fudan-universität mit mindestens rmb 1500 beziffert. darüber hinaus schlügen parkgebühren mit monatlich rmb 600 zu buche, zusammengerechnet stünden diese aufwände demnach in keinem verhältnis zum preiswerten, öffentlichen nahverkehr.

trotzdem kommt der sich seit den letzten jahren entwickende trend langsam ins rollen, stimuliert u.a. durch maßnahmen zur erleichterung von kauf, registrierung, finanzierung und entsorgung von neu- und gebraucht-kfz. während die stadtverwaltung eine massive herabsetzung von park-, straßenunterhalts- und mautgebühren ankündigt, nimmt der ausbau des straßennetzes schritt für schritt konkrete formen an. derzeit existieren im großraum shanghai rund 500 autobahnkilometer.

Quelle: lateline news    Aufbereitung: clemens helbock Kommentare: 2
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Thomas Dorn
13-mär-02
Kann man in Shanghai auch Gebrauchte (KFZ) kaufen ? Sind diese günstiger ? Nach dem WTO Beitritt dürfte sich doch ein Niveau von 60.000 Euro für einen Passat (der sonst die Hälfte kostet) nicht halten lassen, oder ? Wie sieht es denn mit Leasing aus ? Sind hier die Preise auch ins Rutschen gekommen.
 
 
Michael Lambert
13-mär-02
Ist es eigentlich möglich sein privates Auto aus Europa als "Übersiedlungsgut" nach Schanghai mitzunehmen, ohne dabei wieder hohe Zölle oder Steuern zu zahlen. Umgekehrt - also bei einer Übersiedlung nach Deutschland - ist dies ja problemlos möglich.
 
 
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