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chinas fiskus greift zu 
ausländer-steuervorteile im fadenkreuz

china plant die steuervorteile für ausländische investoren, die in den letzten 20 jahren eine große rolle für den ökonomischen boom spielten, abzuschaffen. von staatsmedien zitierte funktionäre ließen verlauten, die änderungen wären aufgrund der für die wto geltenden bestimmungen notwendig.

ausländische geschäftsleute zahlen gegenwärtig rund die hälfte des tarifs, den die meisten chinesischen firmen zahlen, was zu dem vorwurf führt, daß das system unfair ist.

offizielle gaben bekannt, daß sie zur zeit darüber diskutieren, wie die steuertarife vereinheitlicht werden könnten.

fremde investoren ließen im letzten jahr rund US$ 40 milliarden ins land fließen, nicht nur angelockt durch die niedrigen lohnkosten sondern auch von den steuervorteilen in den sonderwirtschaftszonen.

während viele chinesische firmen 33% ihres gewinns an den staat zahlen, verbleibt für ausländische unternehmen lediglich eine steuerlast von gerade 17% oder weniger. aber zhang baozhu vom chinesischen finanzministerium teilte mit, daß die regierung nun pläne diskutiert, diese steuerunterschiede zu beenden. wie er der offiziellen china daily mitteilte, habe das system in der vergangenheit gut funktioniert. da aber ausländische betriebe durch den beitritt chinas in die wto einen weitaus größeren zugang zum heimischen markt bekommen würden, sollten ausländische und inländische unternehmen auch gleich behandelt werden. wie auch immer, er lehnte es ab zu sagen, wann die änderungen eingeführt werden.

es wird von einer debatte im ministerium berichtet, nach der diskutiert wird ob für alle unternehmen ein steuertarif von 33% gelten soll oder ob der neue einheitliche tarif niedriger festgesetzt werden sollte.

die funktionäre sind offensichtlich bemüht zu vermeiden, daß das vertrauen der investoren zerstört wird. ausländische unternehmen haben bei der weiterführung des ökonomischen wachstum chinas in der jüngsten zeit eine große rolle gespielt und zahlten fast 1/5 des gesamten steueraufkommens des staates im letzten jahr. das finanzministerium betonte, daß die ausländischen firmen durch die mitgliedschaft chinas in der wto viele andere vorteile erlangen würden.

allerdings geben marktkenner zu bedenken, daß die steuerreform fragen in bezug auf die dominante rolle der mehr als 50 speziellen ökonomischen entwicklungszonen, die durch das angebot von steuervorteilen an ausländische investoren zu den pfeilern der ökonomischen entwicklung chinas in den letzten 2 jahrzehnten geworden sind, aufwerfen könnte.

Quelle: bbc news    Aufbereitung: susanne hoffmann Kommentare: 2
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Susanne
28-nov-01
Hallo Christian,

vielen Dank für Deinen Kommentar, zwar stammt die Vorlage aus einer britischen Zeitung und danach müßte es sich eigentlich tatsächlich um Billionen handeln, während bei den Amerikanern eine Billion einer "deutschen" Milliarde entspricht,
sicherlich ist Dein Einwand aber richtig und ich habe den Text entsprechend geändert.
Susanne
 
 
Christian
28-nov-01
Zitat:
"Fremde investoren ließen im letzten jahr rund us$ 40 billionen ins land fließen,..."

Es sind dann doch wohl eher US$ 40 Milliarden, die China an Investitionen erhalten hat, was aber wohl auch schon eine Menge ist.
Christian
 
 
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