SHANGHAI
Trump
Deutschland
Rund
Huawei
Runde
Erpressung
Geldern
Kinder
Missbrauch
Euro
Welt
Neue
Anbieter
Studierende
Hans
Pressespiegel
 
AKPudong232
 
Miguel224
 
JOMDA88219
 
Bayerinshangha212
rehauer206
MaikeM202
 
opauli2004201
 
Hangzhou2201
 
NKM200
 
Krissi12192
2. Bundesliga
 
AKPudong224
 
rehauer223
 
sarita218
 
NurDerFCB213
 
kicker211
 
opauli2004211
 
Bayerinshangha206
 
Miguel203
 
Thooor202
 
shanghai11200
1. Bundesliga
22°C
Wetter
Treffen
Zurück
thema s.a.r.s. 
was bisher feststeht...

1. Was ist SARS?

SARS ist eine Infektionskrankheit. SARS steht für 'severe acute respiratory syndrome', eine schwere akute Atemwegserkrankung, deren Erreger bisher unbekannt war. Das neu entdeckte Virus trägt jetzt den Namen 'SARS-Virus'. Weil der Erreger neu ist, gibt es noch viele offene Fragen zu seinem Verhalten.

2. Worin besteht das Krankheitsbild?

SARS beginnt typisch mit hohem Fieber und Atembeschwerden wie Husten oder Atemnot. Im Verlauf kann sich eine schwere Lungenentzündung entwickeln, die manchmal tödlich verläuft.

3. Wie verbreitet sich die Krankheit?

Bei den bisher Erkrankten handelte es sich hauptsächlich um Plegepersonal in Krankenhäusern oder Angehörige oder Freunde der Erkrankten, also um Personen, die einen engen Kontakt zu den Patienten hatten. Man geht deshalb davon aus, dass die Virusübertragung vor allem durch Tröpfcheninfektion bei engem Kontakt oder durch Schmierinfektion stattfindet. In einigen Fällen blieben die Übertragungswege aber ungeklärt.

4. Welche Länder und Regionen sind betroffen?

Seit November 2002 breitet sich das SARS-Virus von Südchina aus. Die Weltgesundheitsorganisation WHO führt eine tagesaktuelle Liste betroffener Länder und Gebiete, in die SARS nicht nur eingeschleppt wurde, sondern von wo sich das Virus weiter ausbreitete. Derzeit sind 5 Länder betroffen, besonders schwer China selbst.

5. Was kann ich tun, um mein Ansteckungsrisiko so niedrig wie möglich zu halten?

Wenn Sie in SARS-Risikogebieten leben und arbeiten, sollten sie enge Kontakte zu eventuell erkrankten Personen meiden. In öffentlichen Verkehrsmitteln, in überfüllten Räumen, bei der Kundenbetreuung oder bei Schalterarbeiten ohne Trennscheibe kann das Tragen von einfachen (chirurgischen) Gesichtsmasken vor Mund und Nase das Risiko einer Tröpfcheninfektion wahrscheinlich verringern. Die Masken sind aus Einmalmaterial
hergestellt. Bei längerem Gebrauch werden sie feucht und durchlässig. Sie sind deshalb mehrmals am Tag zu wechseln. Händeschütteln oder andere enge Begrüssungszeremonien sollten sie vermeiden. Nach Personenkontakten, nach der Benutzung von Sanitäreinrichtungen und vor der Nahrungsaufnahme müssen die Hände gründlich gewaschen werden.

6. Geht von Briefen oder Paketen aus den betroffenen Regionen eine Gefahr aus?

Nach Ansicht der WHO sind die Sendungen ungefährlich. Eine Desinfektion ist nicht
erforderlich.

7. Kann ich in Länder reisen, in denen SARS vorkommt?

Die Weltgesundheitsorganisation und das Auswärtige Amt empfehlen, Reisen in SARSRisikogebiete möglichst zu verschieben. Wenn Reisende in SARS-Risikogebieten mit hohem Fieber und Atemwegssymptomen erkranken, unterliegen sie ohne Wenn und Aber den Infektionsschutzmassnahmen örtlicher Gesundheitsbehörden, die auch eine Quarantäne verhängen können. Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn sie aus einem Risikogebiet mit Krankheitssymptomen nach Deutschland zurückkehren.

8. Kann ich mich nach meiner Reise untersuchen lassen, um SARS auszuschliessen?

Das SARS-Virus lässt sich bei vielen kranken Patienten mit neuen Labortests nachweisen. Es ist aber aus verschiedenen Gründen nicht sinnvoll, dass sich Menschen ohne Krankheitssymptome untersuchen lassen.

9. Kann ich nach einer Reise in ein SARS-Risikogebiet an meinen Arbeitsplatz zurück? Ja! Sie sollten aber die nächsten 10 Tage auf folgende Symptome achten: Hohes Fieber, Husten oder Kurzatmigkeit. Wenn sie diese Zeichen entwickeln, setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit ihrem Arzt in Verbindung, um das weitere Vorgehen zu besprechen, und beschränken sie ihre Kontakte zu anderen Personen, bis die Diagnose geklärt ist. Keine Panik! Meist handelt es sich um etwas ganz anderes als SARS, z.B. um eine gewöhnliche Grippe.

10. Wie schütze ich meine Familie, wenn ich von einer Geschäfts- oder Dienstreise aus einem Land zurückkehre, in dem SARS vorkommt?

Wenn Sie sich an die Verhaltensregeln halten, ist ihr Ansteckungsrisiko und damit auch das Risiko für ihre Lieben sehr niedrig. Wenn sie dennoch mit Fieber und Husten krank werden, sollten sie bis zur Diagnose möglichst wenig Kontakt zu den Familienangehörigen haben. Hören Sie in jedem Fall auf den Rat ihres Arztes und des Gesundheitsamtes.

11. Ist SARS behandelbar?

Bislang ist nur eine unterstützende Therapie möglich. Die Hauptarbeit muss das Immunsystem des Kranken selbst leisten.

12. Gibt es eine Impfung?

Nein, noch nicht. Vorbeugung durch richtiges Verhalten ist deshalb so wichtig.

Diese Informationen wurden auf der Grundlage zahlreicher Beratungsgespräche zusammengestellt. Dabei wurde Info-Material des RKI, der WHO und des Auswärtigen Amtes verwendet.

Auswärtiges Amt
Robert Koch-Institut (RKI)
Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Centers for Disease Control, Atlanta, USA
sars-infopage von norbert arnold (dss shanghai)

Quelle: auswärtiges amt (gesundheitsdienst)    Aufbereitung: clemens Kommentare: 0
Zurück
 
(noch keine kommentare gepostet)
neuer kommentar:

name:

text: