SHANGHAI
Hongkong
Senat
Afrika
Menschen
Bund
Gesetz
Compact
Langbein
Bundesregierung
Feine
Suppe
Sieren
Wespen
Africa
Peking
Pressespiegel
 
AKPudong232
 
Miguel224
 
JOMDA88219
 
Bayerinshangha212
rehauer206
MaikeM202
 
opauli2004201
 
Hangzhou2201
 
NKM200
 
Krissi12192
2. Bundesliga
 
AKPudong224
 
rehauer223
 
sarita218
 
NurDerFCB213
 
kicker211
 
opauli2004211
 
Bayerinshangha206
 
Miguel203
 
Thooor202
 
shanghai11200
1. Bundesliga
17°C
Wetter
Treffen
Zurück
erster who-bericht zu schanghai 
stellungnahme des generalkonsulats

Die Expertengruppe der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die sich seit einigen Tagen in der Stadt Shanghai aufhält, hat heute nachmittag auf einer Informationsveranstaltung über die Ergebnisse ihrer Arbeit folgendes berichtet:

Man habe ein doppeltes Ziel verfolgt: zum einen zu erkunden, wie groß in etwa die tatsächliche Zahl der Erkrankungen und Verdachtsfälle in Shanghai sei; zum anderen die Qualität der Krankenhäuser sowie der gegen die Krankheit getroffenen Abwehrmaßnahmen zu prüfen (z.B. Meldesystem, Schulung von medizinischem Personal, systematisches
Zurückverfolgen von Krankengeschichten).

Zu diesem Zweck habe man in viereinhalb Tagen eine Fülle von Gesprächen geführt sowie 10 Krankenhäuser und ähnliche Einrichtungen besucht, darunter auch ein Militärhospital. Bei der Entscheidung, welches der mehreren hundert Krankenhäuser jeweils besucht werde, sei man frei gewesen; der Besuch sei den Krankenhäusern mit einer Vorlaufzeit von höchstens dreißig Minuten angekündigt worden. Als Resultat aus den Gesprächen und Besuchen ergebe sich kein Hinweis darauf, dass die offiziellen Zahlen über Erkrankungen und Verdachtsfälle wesentlich unter den tatsächlichen lägen.

Die besuchten Einrichtungen hätten kaum Grund zu Beanstandungen gegeben; das System der Abwehrmaßnahmen sei "in Ordnung". Einzelne in der Stadt umlaufende Gerüchte, denen man nachgegangen sei, hätten sich nicht bestätigt. Dass die Lage in Shanghai verglichen etwa mit der in Peking glimpflich sei, habe vermutlich einen doppelten Grund: erstens spiele der Zufall eine Rolle, zweitens habe Shanghai vor allem die letzten Wochen dazu genutzt, mit viel Energie Abwehrmaßnahmen zu treffen.

Entwarnung für die Zukunft könne freilich nicht gegeben werden. Da die Shanghaier Behörden seit einigen Tagen auf Empfehlung der WHO eine veränderte Definition für Verdachtsfälle zugrunde legten, werde deren Zahl sich voraussichtlich statistisch erhöhen. Wie stark sich SARS in nächster Zeit in China verbreiten werde, könne man nicht voraussagen.

[...]

die vollständige mitteilung der generalkonsulats sowie eine liste aller Krankenhäuser in Shanghai und den Provinzen Zhejiang, Jiangsu und Anhui, die offiziell für die Behandlung von ausländischen SARS-Patienten vorgesehen sind, sind als pdf im schanghai.com downloadverzeichnis verfügbar.

mitteilung des generalkonsulats
liste aller für ausländer vorbereiteten krankenhäuser

Quelle: deutsches generalkonsulat schanghai    Aufbereitung: clemens Kommentare: 0
Zurück
 
(noch keine kommentare gepostet)
neuer kommentar:

name:

text: