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kondomwerbung wieder erlaubt 
studie: 50% der testexemplare fehlerhaft

konfrontiert mit dem explosionsartigen anstieg von hiv-fällen planen die chinesischen behörden, werbung für präservative zu entkriminalisieren. wie die tageszeitung china daily berichtet, endet das derzeitige werbeverbot anfang 2003. im rahmen einer safer-sex kampagne soll der konsument über qualitätsmerkmale und angebotsvielfalt informiert werden.

chinaweit operieren mehr als 300 kondomhersteller mit einem jährlichen produktvolumen von zweieinhalb milliarden stück. eine im jahr 2000 durchgeführte marktstudie entlarvte allerdings 50% der getesteten kondome als fehlerhaft.

der newsartikel in china daily erschien einen tag nach dem world-aids-day, an dem sich das land im bisher umfangreichsten statement zur herrschenden hiv-problematik äusserte. ohne entsprechende massnahmen werde sich die anzahl infizierter personen bis 2010 verzehnfachen, warnten die zuständigen stellen in peking. laut offizieller statistik tragen derzeit 1 million chinesen das virus in sich, die vereinten nationen dahingegen sprechen von 1,5 millionen.

seitens uno-gesundheitsbehörden wird der chinesischen regierung in sachen aids-politik regelmäßig untätigkeit vorgeworfen. nun begrüße man die aufhebung des werbeverbots, diese entscheidung sei allerdings längst überfällig.

das von der staatlichen verwaltung für industrie und handel 1989 erlassene verbot untersagt jegliche werbung für erotikprodukte.

"diese regelung hätte bereits vor langer zeit abgeschafft werden müssen, da kondome die effizienteste methode für schwangerschaftsverhütung und geschlechtskrankheitsprävention darstellen", wird an bohua, im misterium zuständig für state family planning, zitiert.

vor allem im ländlichen bereich sei der aufklärungsbedarf am höchsten, während sich in ballungszentren wie peking und shanghai bereis ein erweitertes aids-bewusstsein bilden konnte.

verantwortlich für neuinfektionen in den abgelegenen regionen chinas sind neben ungeschütztem geschlechtsverkehr auch bluttransfusionen und armutsbedingter blutverkauf.

Quelle: china daily / cnn    Aufbereitung: clemens helbock Kommentare: 0
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