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der ruf des westens 
chinesische studenten im ausland

Für viele chinesische Schüler und Studenten ist es ein Traum: ins Ausland gehen und dort studieren. Seit den späten 90er Jahren ist die Zahl der Auslandsstudenten aus China enorm gestiegen. Jedes Jahr zieht es ca. 25 000 in die Ferne. Damit entsendet China weltweit die meisten Auslandsstudenten. Die beliebtesten Länder sind die USA, Großbritannien und Australien. In Deutschland sind Chinesen mittlerweile die größte Gruppe ausländischer Studenten.

Während früher vor allem Studienabsolventen ins Ausland gingen, liegt heute das Alter im Durchschnitt bei 16 bis 20 Jahren. Der Studienaufenthalt erstreckt sich meistens über mehrere Jahre, mit dem Ziel, dort einen Abschluß zu erwerben.

Möglich wurde das Studieren im Ausland in den späten 70er Jahren, unter der einsetzenden Öffnungs- und Reformpolitik in China. Die ersten machten sich jedoch schon im späten 19. Jahrhundert auf dem Weg ins Ausland. Vor allem nach der Niederlage im Krieg gegen Japan (1894/95) waren viele Chinesen nach Japan, Nordamerika und Westeuropa gegangen. Nach Gründung der Volksrepublik wurden viele Studenten in die Sowjetunion und in andere osteuropäische Länder geschickt.

Uschi Nagy befragt in der neuesten Kolumne chinesische Studenten über ihre Auslands- und Rückkehrerfahrungen.

schanghai.com kolumne

Quelle: uschi nagy    Aufbereitung: uschi nagy Kommentare: 0
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