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"watch, bags, dvd", die zweite 
enquete: wie original ist mein regal?

prada, armani und gucci sind teuer. wer sich gerne in internationale designermode hüllt, ob nun aus qualitäts- oder statusmotiven, muss auf den einkaufsmeilen europäischer innenstädte tief in die tasche greifen. in den nobelkaufhäusern chinas - wo faktisch alles zu haben ist, was die westlichen laufstege hergeben - kleben dank importzuschlag selbst noch stolzere preise am revers. einer der gründe, warum in den klimatisierten hallen des shanghaier plaza66 in der regel gespenstische leere herrscht. kaum ein kunde, der sich in die edel dekorierten outlets mit fließend englisch parlierenden verkäuferinnen verirrt.

ein eventueller mitgrund findet sich wenige kilometer südlich unter freiem himmel und nennt sich "xiangyang gift & fabric market". dort nämlich liegen imitate bekannter labels zu preislichen bruchteilen derer von plaza66 auf. und: der letztendlich zu zahlende betrag senkt sich - je nach individuellem feilschtalent - oft in den zweistelligen rmb-bereich.

über die verhältnismäßigkeit von schnitt, verarbeitung und authentizität lässt sich streiten. über die realität im kleiderschrank nicht. schanghai.com will es wieder genau wissen und lancierte die aktuelle, noch laufende "fake-enquete".

bisher bekannten sich 2 aus rund 100 umfrageteilnehmern zu 80% und mehr fakeware im hauseigenen regal. am anderen ende der skala beschränken sich 56 teilnehmer auf maximal 20% imitate oder zählen sich zu kompletten fakeverweigerern.

schanghai.com umfrage zum thema fake-kleidung

Aufbereitung: clemens helbock Kommentare: 0
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