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Alltagsshanghaiologie: Gehirnjogging 
Schriftzeichen als Gedächtnistraining

Ob Dialekt oder Hochchinesisch, geschrieben wird in irgendeiner Form immer. Ob mit dem Computer am Arbeitsplatz oder zu Hause, mit dem Handy oder »mittelalterlich« per Hand, das Erkennen von Schriftzeichen bereitet nahezu keinem Chinesen Probleme. Egal ob er die Schriftzeichen via Handschrifterkennung ins Handy »malt« oder sich der chinesischen Pinyin-Umschrift (拼音, korrekt: 汉语拼音方案 für »Hanyu-Pinyin-Schema«) bedient, erkennen muss er das richtige Schriftzeichen dennoch, um das Zutreffende aus den vorgeschlagenen Möglichkeiten auszuwählen.

Man könnte sogar so weit gehen, dass eine Verwendung von Pinyin die Effizienz des Gehirntrainings steigert, da beim Eingeben das lateinische Alphabet und damit die linke Gehirnhälfte genutzt wird. Bei der Erkennung des Schriftzeichens wiederum verwendet er die rechte Gehirnhälfte. Jede E-Mail, jede SMS, jeder Blogbeitrag, jedes Nutzen sozialer Netzwerke – der Chinese an sich und im Allgemeinen betreibt von morgens bis abends ein umfassendes Gehirnjogging.


Journalist Jo Schwarz hat sich auf die Suche nach »dem einen Chinesen« gemacht und dabei unzählige Klischeevorstellungen gesammelt, untersucht, relativiert, widerlegt – und mit spitz-amüsanter Feder zu Papier gebracht. Das Kapitel "Gehirnjogging" aus seinem Buch "Der Chinese an sich und im Allgemeinen" jetzt als Leseprobe auf schanghai.com.

Zur vollständigen Gehirnjogging-Leseprobe auf schanghai.com

Quelle: Conbook Verlag    Aufbereitung: Team schanghai.com Kommentare: 0
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