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China subjektiv: Qufu 
Die konfuzianische Dreiecks-Leseprobe

Nun gibt es für einige Minuten ein hektisches Treiben, irgendetwas wird gesucht. Dann kehrt wieder Ruhe ein, doch nach weiteren fünf Minuten muss ich erkennen, dass erstens meine Spiegeleier kalt sind und zweitens noch kein Besteck gebracht wurde. Ich bitte die Kellnerin wieder zu mir und frage noch einmal freundlich nach. Wieder der schüchterne Blick. Sie geht zum Tresen, debattiert mit ihrer Kollegen und kommt langsam zurück. Dann lächelt sie mich verlegen an und sagt, es sei ihr sehr peinlich, doch man könne die zweite Gabel nicht finden, ob ich den nicht mit Stäbchen frühstücken könne? Ich antworte ihr, dass ich vor einigen Jahren geschworen hätte, gute und schlechte Zeiten mit meiner Frau zu teilen, dann könne ich auch die Gabel mit ihr teilen.

Über das, was neben dem Gabelfrühstück sonst noch alles in der Konfuzius-Geburtsstadt Qufu, Provinz Shandong, (mit)teilenswert ist, philosophiert Journalist und Sinologe Volker Kienast in der aktuellen schanghai.com Sommerleseprobe aus seinem e-Book "China subjektiv!".

Zur vollständigen Qufu-Kolumne auf schanghai.com
China-Hotels mit garantiert ausreichendem Tafelsilber

Quelle: Volker Kienast    Aufbereitung: Team schanghai.com Kommentare: 0
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