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gerüchte um bank of shanghai 
anteilserwerb durch hsbc realistisch

ein schritt zurück in die geschichte plant insiderberichten zufolge die hsbc (hongkong and shanghai banking corporation ltd.): sie sei bereit, für einen 8%-igen anteil an der bank of shanghai bis zu 45 millionen englische pfund zu bezahlen. Damit kehrt hsbc in die stadt zurück, in der sie vor fast 140 jahren gegründet wurde.

diese transaktion würde die hongkongbasierte hsbc zum ersten "ausländischen" unternehmen machen, dem eine direkte beteiligung an einer chinesischen bank erlaubt wird. ein wertvoller vorsprung bei der jagd um marktpräsenz im lande, eingeläutet mit dem beitritt chinas in die wto.

obwohl der sprecher der hsbc in hongkong es ablehnte den bloomberg bericht zu kommentieren, analysieren lokale marktkenner, daß das beteiligungsvorhaben durchaus sinn machen würde.

die bank of shanghai ist vergleichsweise profitabel und leidet weniger unter verlusten durch außenstände die die Zukunft aller größeren, nationalen Banken in china in frage stellen. deren hauptgeschäft war die vergabe von nun nicht mehr zu erfüllenden anleihen an staatsunternehmen welche im kielwasser der rasanten reformen nun vor dem zusammenbruch stehen.

der anreiz für hsbc und andere ausländische finanzhäuser ist die astronomische summe an geld auf den bankkonten bzw. unter den matratzen der sparer, die bisher vergeblich auf einen heimischen bankservice nach westlichem qualitätsmaßstab warten mußten.

anmerkung: laut dem business-infodienst futurevantage soll von hsbc lediglich ein 7,5%-iger anteil zu us$ 63 millionen erworben werden.

http://www.hsbc.com.hk

Quelle: evening standard    Aufbereitung: susanne hoffmann Kommentare: 0
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