SHANGHAI
Amazon
Konzern
Jahr
Chef
Jahre
Deutschland
Diess
Huawei
Abkommen
Automessen
Elektroautos
Zukunft
Spionage
Jahren
Online
Pressespiegel
Durchblick
Je mehr Blüten...
 
Emil278
 
opauli2004274
 
Kotletten-Hors268
 
GermanButcher264
 
Lupo263
 
shanghai11263
 
Bayerinshangha261
 
Saatchi257
 
MaikeM256
 
kicker254
1. Bundesliga
 
JOMDA88199
 
sarita181
Kotletten-Hors180
shanghai11180
hainan179
Bayerinshangha178
 
Miguel172
 
Mr-URSTOFF170
MaikeM165
Appel164
2. Bundesliga
premium jobs

Treffen
Alltagsshanghaiologie: Sprache
Von Jo Schwarz
Übersicht

Chinesisch lernen kann schwierig und frustrierend sein, allein ist man damit jedoch nicht. 40 Millionen Ausländer lernen Chinesisch. Allein das Konfuzius-Institut (孔子学院, »kǒngzǐ xuéyuàn«), vergleichbar mit dem deutschen Goethe-Institut, vermeldet zwischenzeitlich jährlich über 3 60.000  Kursteilnehmer weltweit.

Den wenigsten geht es dabei um Gehirnjogging. China ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften in der jüngeren Geschichte, und etwa ein Fünftel der Weltbevölkerung spricht irgendeine Variation: Mandarin-Chinesisch oder Hochchinesisch (普通话, »pǔtōnghuà«).

Ob für Arbeit, Studium oder einfach nur für einen Urlaub – Chinesisch kann hilfreich sein und verhindert ganz nebenbei noch eine geistige Verkalkung. Stürzen wir uns also darauf, kleine Bildchen, die man Schriftzeichen nennt, zu malen und Tonlagen zu singen.

Wir müssen nur etwa  1.000  von  87.000  chinesischen Schriftzeichen (汉字, »hànzì«) erlernen, um rund 90 Prozent der chinesischen Texte lesen zu können. Um uns mit dem Chinesen an sich und im Allgemeinen vergleichen zu können, benötigen wir allerdings die Kenntnis über mindestens  3.000  bis  5.000  Schriftzeichen.

Nun stellen wir uns vor, wir haben uns einen »allgemeinen Wortschatz« angeeignet, ebenfalls die vier Töne für die hochchinesische Aussprache bis zur Stimmbandentzündung gelernt und dass wir voller Erwartungen in das Reich der Mitte fliegen.

Die Ernüchterung folgt auf dem Fuße: 400 Millionen Chinesen sprechen gar kein Mandarin. Also rund 29 Prozent der Chinesen in der Volksrepublik China. Dies entspricht der Bevölkerung der USA und Mexiko zusammen.

Auch der Chinese kennt das Problem, und wer einen gutbezahlten Job nach seinem Studium bekommen möchte, der lässt sich sein Hochchinesisch von der Uni bestätigen und legt das Putonghua Evaluation Examen (普通话水平测试, »pǔtōnghuà shuǐpíng cèshì«) ab. Leider bestehen knapp 40 Prozent die Prüfung nicht. Chinas Bildungsministerium (教育部, »yù bù«) sieht laut einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua »schwarz«. Ihrer Meinung nach ist das Hochchinesisch bei 70 Prozent der Studenten als »mangelhaft« zu bezeichnen.


 
Nächste Seite >>  


 
(noch keine kommentare gepostet)
neuer kommentar:

name:

text: